Utrecht by night

Ein knapp eineinhalbstündiger Abendspaziergang in Utrecht. Mit dabei: meine Nikon D750 und ein neues Objektiv – das Sigma 50mm F1,4 DG HSM | Art. Ein hochgelobtes Objektiv, für ein 50mm-Objektiv kein Leichtgewicht, billig auch nicht, aber ein Objektiv, das Freude macht und gute Abbildungsleistungen hat.

Nur mit Festbrennweite unterwegs zu sein, schränkt einen natürlich ganz schön ein, erfordert Kompromisse. Man muss sich mehr bewegen, auf die Objekte zu- oder von ihnen weggehen – so z. B. bei dem Gebäude der Rabobank, das unten in der Galerie zu sehen ist. (Übrigens: Das Foto ist ein versteckter Monitortest – um die geschwungenen Linien der Hochhaus-Stockwerke bei dem Gebäude vollständig zu sehen, muss man schon ein ordentliches Display haben.)

Trotzdem: Die technische Beschränkung auf 50mm macht Spaß (alle Bilder sind übrigens ohne Stativ entstanden). Ich habe jedenfalls fotografischer gedacht, als wenn ich durch ein bisschen Drehen am Zoomring dann alles immer gleich so hatte, wie ich es wollte. Wenn ich Menschen fotografiert habe (davon gibt es hier keine Fotos), musste ich ihnen auf die Pelle rücken. Das mögen natürlich nicht alle.

Das Fazit: Empfehlen kann ich die Beschränkung auf jeden Fall. Probiert es aus.

Zurück zum Nachtspaziergang: Am besten sah die Nacht immer in Schwarzweiß aus.

Ulf Cronenberg, 04.04.2016

Kommentare (2)

  1. Hallo Ulf, die Beschränkung ist gleichzeitig auch eine Befreiung, wie ich in meinem Artikel schon schrieb. Viel Platz für Gedanken über die Bildgestaltung :-).
    Diese Serie gefällt mir sehr gut, weil du das Dunkle dunkel gelassen hast, die Kontraste machen es.
    Die Linse ist ein Traum und wäre meine Wahl, wenn ich mich für ein einziges Objektiv entscheiden müsste. Haptisch und optisch tippitoppi :-). Viel Spaß damit!
    LG, Conny

    • Danke, Conny … War für mich wirklich Neuland, so viel Schwarz zuzulassen.Normalerweise will ich ja immer, dass überall Zeichnung drin ist. Aber in diesem Fall haben mir die Nachtfotos so besser gefallen.

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